Steuerfinanzierung darf kein „Tabuthema“ sein

Veröffentlicht am 26.10.2013 in Bundespolitik

Der Kreisvorstand der SPD Rhein-Neckar zeigte sich in seiner jüngsten Sitzung sehr irritiert über die Medienberichte im Zusammenhang mit den laufenden Koalitionsverhandlungen. Er verwahrte sich entschieden gegen Überlegungen, man könne die Sozialversicherungsbeiträge erhöhen, dadurch die Steuerzuschüsse reduzieren und die so gewonnenen Steuergelder anderweitig verwenden. In einer Situation mit Reform- und Finanzierungsbedarf seien vor allem die Starken heranzuziehen.

Der SPD-Kreisvorstand geht deshalb davon aus, dass die SPD auf keinen Fall die höchsten Einkommen zulasten von Arbeitsplätzen und Arbeitseinkommen schont. Dies muss so auch in aller Deutlichkeit im Koalitionsvertrag schriftlich verankert werden.

Wenn die Finanzierung des künftigen Regierungsprogramms auch ohne Mehrbelastungen möglich ist, soll es den Genossinnen und Genossen recht sein, so Vorsitzender Thomas Funk. Ansonsten muss eine gerechte Steuerfinanzierung mit Vermögensteuer, Erhöhung des Spitzensteuersatzes u.ä. erfolgen.

Ein entsprechender Beschluss wurde an Sigmar Gabriel und Andrea Nahles sowie an die Bundestagsabgeordneten der Region Lothar Binding, Lars Castellucci und Stefan Rebmann geschickt.

Lesen Sie hier den Beschluss im Volltext >>>

 

Aus dem Landesverband

21.09.2026 13:36
Stark gegen rechts.
Wir verteidigen unsere Demokratie - mit Haltung, klaren Argumenten und unseren Werten: Freiheit. Gerechtigkeit. Solidarität. Du willst mehr als zuschauen?

Bildung beginnt in der Kita. Gute Kitas stärken Kinder und geben Familien mehr finanziellen Spielraum. So entstehen faire Chancen von Anfang an.

10.09.2026 09:38
Zusammen Zukunft schreiben..
Eine neue Zeit braucht eine neue SPD. Deshalb entwickelt die SPD ein neues Grundsatzprogramm und erneuert sich zugleich.

Suchen