SPD-Landeschefin will’s wissen:

Veröffentlicht am 12.07.2005 in Veranstaltungen

Baden-Württemberg-Tour zu bürgerschaftlichem Engagement

Ute Vogt: „Das Engagement der vielen tausend Ehrenamtlichen ist ein Grundpfeiler für unseren sozialen Zusammenhalt im Land“

Ute Vogt will’s wissen: Die SPD-Landesvorsitzende startet heute ihre große Tour quer durch Baden-Württemberg, um sich über das vielfältige bürgerschaftliche Engagement im Land zu informieren und Ideen für die Stärkung des ehrenamtlichen Engagements zu sammeln. Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesinnenministerium möchte sich „den großen und kleinen Problemen der vielen tausend Ehrenamtlichen“ intensiv annehmen und dazu bis Ende August alle 70 Landtagswahlkreise besuchen.

„Das Engagement ehrenamtlicher Helfer ist ein tragender Grundpfeiler für unseren sozialen Zusammenhalt“, so die SPD-Spitzenkandidatin bei Vorstellung ihrer Baden-Württemberg-Tour vor der Landespresse in Stuttgart. „Sozialer Zusammenhalt“ werde gerade dort geschaffen, wo sich Freiwillige zusammentun und sich für die Gemeinschaft einsetzen. Daher stehe ihre Informationsreise auch unter eben diesem Thema.

„Gerade die ehrenamtlich Aktiven sind es, die unsere Gesellschaft stark machen und die helfen, eine Zukunft in Solidarität zu sichern. Deshalb ist es mir ein Anliegen, diese verantwortungsvolle Arbeit hervorzuheben, vor Ort weitere Anregungen zu sammeln und Verbesserungsvorschläge aufzunehmen.“
Die SPD-Chefin legt Wert auf die Feststellung, dass ihre Informationsreise keine „Wahlkampfnummer“ angesichts der nahenden Bundestagswahl ist, sondern schon seit langem terminiert und geplant sei. Gleichwohl sollen natürlich auch die Auswirkungen politischer Entscheidungen der letzten Jahre auf Bundes- und Landesebene zur Sprache kommen.

Vogt will zum Beispiel wissen, wie sich die massiven Einschnitte der Landesregierung bei der Sportförderung oder die jahrelangen Landeskürzungen in sozialen Bereichen ausgewirkt haben. Vogt will auch wissen, ob die von der Bundesregierung vorgenommene Erhöhung der Übungsleiterpauschale auf 1848 Euro, die Entrümpelung des bürokratischen Spendenrechts oder die Erweiterung der gesetzlichen Unfallversicherung auf mehr ehrenamtlich Engagierte bei den Betroffenen tatsächlich zu merklichen Verbesserungen geführt haben. „Es geht mir vor allem darum, zuzuhören, wo der Schuh vor Ort drückt und mit welchen konkreten Mitteln man die Situation bürgerschaftlich Engagierter Schritt für Schritt verbessern kann.“

Die SPD-Chefin wies auf das enorme Potential und die damit verbundenen gesellschaftspolitischen und volkswirtschaftlichen Leistungen des bürgerschaftlichen Engagements hin. In Baden-Württemberg gebe es etwa 40 000 aktive Übungsleiter und Trainer in Vereinen, über 100 000 freiwillige Feuerwehrleute, ca. 10 000 Ehrenamtliche beim Technischen Hilfswerk und zigtausende Ehrenamtliche in den sozialen Hilfs- und Pflegediensten.

Vor diesem Hintergrund wird Vogt auf ihrer Tour unter anderem bei Sport- und Freizeitvereinen, bei der freiwilligen Feuerwehr, bei Ortsvereinen des THW, des Roten Kreuzes und des DLRG sowie bei der Arbeiterwohlfahrt und den Naturfreunden Station machen. Die Parlamentarische Staatssekretärin wird aber auch kleinere Projekte und soziale Initiativen in der Fläche besuchen, um mehr über deren Einsatz zu erfahren.

„Die Menschen in diesen Vereinen, Institutionen und Organisationen sind die Stütze unserer Gesellschaft“, so Vogt. „Es sind Menschen, die sich für andere einsetzen, sich kümmern um Kinder, Alte, Kranke oder sozial Benachteiligte, die sich in der Lebensrettung und im Katastrophenschutz einbringen, im Umweltschutz aktiv sind oder kulturelle Projekte auf die Beine stellen. Für unsere Demokratie ist dieses gemeinwohlorientierte Bürgerengagement und diese lebendige Zivilgesellschaft von ganz entscheidender Bedeutung.“

Andreas Reißig
Pressesprecher

Weitere Informationen zur Baden-Württemberg-Tour von Ute Vogt auf der Seite "Termine" und auf http://www.bawue.spd.de

 

Aus dem Landesverband

Demokratie im Betrieb, Mitbestimmung durch die Beschäftigten, ist ein entscheidender Baustein für starke Rechte von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern - und für den Erfolg der Sozialen Marktwirtschaft. Grundlage dafür ist die große Reform des Betriebsverfassungsgesetzes von 1972. Heute vor 50 Jahren ist sie in Kraft getreten.

18.01.2022 10:37
"Das war höchste Zeit".
Die Regierung will Frauen in Konfliktsituationen besser unterstützen. Dazu gehört auch, dass Ärztinnen und Ärzte umfassend medizinisch informieren können, wenn es um einen möglichen Schwangerschaftsabbruch geht. Die Koalition streicht darum jetzt "ein Relikt aus der Kaiserzeit": den Paragrafen 219a.

17.01.2022 13:49
Viel Aufbruch möglich.
Nicht nur die ökologische und wirtschaftliche, auch die soziale Erneuerung des Landes ist Aufgabe der Fortschrittsregierung. Inzwischen sei "viel mehr an Aufbruch" als in den vergangenen Jahren möglich, sagt Arbeits- und Sozialminister Hubertus Heil - und auch, was das konkret für die Menschen heißt.

Suchen