S-Bahn-Ausbau: Mehr Engagement vom Land gewünscht

Veröffentlicht am 08.04.2014 in Landespolitik

Aktuelle Pressemeldungen, wonach das baden-württembergische Verkehrsministerium den Ausbau der S-Bahn behindert, stoßen beim Kreisvorstand der SPD Rhein-Neckar auf ungläubiges Staunen. „Es kann ja wohl nicht sein, dass aus Stuttgart einmal mehr die zügige Umsetzung wichtiger Infrastrukturmaßnahmen verhindert wird“, empörte sich der Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Thomas Funk.

Den besonderen Stellenwert einer guten Verkehrsanbindung zeigt gerade die 2004 in Betrieb genommene erste Stufe der S-Bahn Rhein-Neckar. Dank neuer Fahrzeuge, eines pünktlichen und zuverlässigen Taktverkehrs und abgestimmter Bus-Zubringer hat die umweltfreundliche Mobilität in der Region sprunghaft zugenommen. „Die S-Bahn ist eine bundesweit einzigartige Erfolgsgeschichte. Dieser Erfolg steht aber auf dem Spiel, wenn Minister Herrmann nun einseitig den zwischen den drei Bundesländern abgestimmten Weg verlässt.“

Andrea Schröder-Ritzrau, Stadträtin der SAP-Stadt Walldorf, ergänzt: „Die Pendlerinnen und Pendler sind auf gute ÖPNV-Verbindungen angewiesen. Sonst wird das nichts mit mehr Klimaschutz.“

In Stuttgart scheine man immer mal wieder zu vergessen, dass der Wohlstand Baden-Württembergs nicht zuletzt auch in der Kurpfalz erzeugt werde, so der Kreisvorstand der SPD Rhein-Neckar abschließend.

Bild: 4028mdk09/Wikipedia | Lizenz: CC-BY-SA

 

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