Rücktritt von Matthias Platzeck: SPD-Landesvorsitzende "betroffen und traurig"

Veröffentlicht am 10.04.2006 in Politik

Ute Vogt: „Kurt Beck gute und richtige Wahl“

Die SPD-Landesvorsitzende Ute Vogt hat sich angesichts des gesundheitlich beding-ten Rücktritts des SPD-Parteivorsitzenden Matthias Platzeck „sehr betroffen und traurig“ gezeigt. „Matthias Platzeck hat uns im Landtagswahlkampf in Baden-Württemberg toll und unermüdlich unterstützt. Für viele war er als SPD-Chef ein Hoffnungsträger, auch für mich. Aber die Gesundheit geht vor. Ich bin mir sicher, dass er als erfolgreicher Ministerpräsident und großer Sympathieträger weiterhin eine wichtige Rolle in der SPD spielen wird.“

Die Landesvorsitzende sagte, die SPD in Baden-Württemberg werde Kurt Beck als neuen Parteichef mit ganzer Kraft unterstützen. „Bürgernah, erfolgreich, traditionsbewusst und zukunftsgerichtet – Kurt Beck ist als SPD-Chef eine gute und richtige Wahl.“ Schon in der Vergangenheit hatten Beck und Vogt als stellvertretende Parteivorsitzen-de, aber auch als SPD-Landesvorsitzende benachbarter Bundesländer gut zusammengearbeitet.

 

Aus dem Landesverband

Der designierte Bundeskanzler Olaf Scholz treibt schon vor der formalen Amtsübernahme ein professionelles Krisenmanagement im Kampf gegen die Pandemie voran. So soll unter anderem im Kanzleramt ein ständiger Krisenstab eingerichtet werden. Und Pflegerinnen und Pfleger sollen einen Bonus bekommen für ihre wichtige Arbeit.

Der Koalitionsvertrag zwischen SPD, Grünen und FDP ist ein Aufbruch für unser Land. Doch Aufbruch und Wandel brauchen nicht nur eine mutige Regierung: Wir alle müssen mutig sein, Neues zu wagen. Ein Namensbeitrag der SPD-Parteivorsitzenden Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans.

"Die Ampel steht." Gemeinsam mit den Parteivorsitzenden von SPD, Grünen und FDP hat der designierte Bundeskanzler Olaf Scholz den Koalitionsvertrag vorgestellt. Auf 177 Seiten beschreiben die Parteien ihren Anspruch auf mutigen politischen Fortschritt - und auf einen neuen Regierungsstil.

Suchen