Prof. Gert Weisskirchen in seinen Ämtern bestätigt

Veröffentlicht am 16.12.2005 in MdB und MdL

Foto: OSCE/Ayhan Evrensel

Wiesloch/ Berlin/ Ljubljana. Der Wieslocher SPD-Bundestagsabgeordnete Prof. Gert Weisskirchen (SPD) ist erneut zum Außenpolitischen Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion gewählt, sowie als Persönlicher Beauftragter des OSZE-Vorsitzenden zur Bekämpfung des Antisemitismus ernannt worden.

Die Wahl zum Außenpolitischen Sprecher viel sowohl in der Arbeitsgruppe Außenpolitik, sowie in der Gesamtfraktion einstimmig aus. Weisskirchen wertete dies als Vertrauensbeweis für seine Arbeit. Seit 1999 hat er diese Funktion inne. Ebenfalls wurde er wieder in den erweiterten Fraktionsvorstand gewählt.

Der Ministerrat der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) hat in Ljubljana erneut die drei persönlichen Beauftragten des Vorsitzenden benannt, die innerhalb der OSZE und ihrer Mitgliedstaaten das Thema Toleranz und den Kampf gegen Antisemitismus, Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung voranbringen sollen.
Die Mandate der drei Beauftragten wurden duch den neuen OSZE-Vorsitzenden, den Belgischen Außenminister Karel de Gucht, für die Dauer des Vorsitzes im Jahr 2006 bestätigt. Gert Weisskirchen wurde in seiner Funktion als Persönlicher Beauftragter des OSZE-Vorsitzenden zur Bekämpfung des Antisemitismus bestätigt.
"Antisemitismus ist in allen Teilnehmerstaaten der OSZE präsent. In unterschiedlicher Färbung, Intensität, Aggressivität und gesellschaftlicher Wirksamkeit setzt er sich fest. Um den Antisemitismus im OSZE-Raum zu besiegen, bedarf es einer großen gemeinsamen Anstrengung der Staaten und der internationalen Organisationen, der Zivilgesellschaften und der Parlamente. Das Ziel der gemeinsamen Anstrengung ist es, antisemitische Vorurteile gesellschaftlich zu ächten. Dieses Ziel zu erreichen kann am ehesten gelingen, wenn gesellschaftliche und politische Akteure gemeinsam handeln.
Den Kampf gegen den Antisemitismus führen wir nicht allein, um Menschen jüdischen Glaubens zu schützen. Wir führen diesen Kampf auch, weil wir uns selbst vor einem neuen Absturz in die Barbarei schützen wollen. Demokratie aber ist stärker als der Hass", so Gert Weisskirchen.