Peinliches Eingeständnis einer engstirnigen Bildungspolitik

Veröffentlicht am 25.07.2005 in Landespolitik

SPD: Schavans Boykottaufruf gegen Berliner Ganztagsschulkongress ist „peinliches Eingeständnis einer engstirnigen Bildungspolitik“

Ute Vogt: „Wer mit solch festgezurrten Scheuklappen Bildungspolitik betreibt, der darf keine Regierungsverantwortung tragen“

Die SPD-Landesvorsitzende Ute Vogt hat den vom SPIEGEL gemeldeten Boykottaufruf von Kultusministerin Schavan gegen die Teilnahme von baden-württembergischen Schulen an einem Ganztagsschulkongress in Berlin als „peinliches Eingeständnis einer engstirnigen Bildungspolitik“ bezeichnet. „Dieser Politikstil spricht Bände für Schavans Regierungsfähigkeit“, so Vogt.

In einem Schreiben von Schavans Ministerium an die vier Regierungspräsidien des Landes heißt es laut SPIEGEL: „Baden-Württemberg unterstütze den Kongress nicht ‚und wird keine Ganztagsschulen benennen, die dort ihr Konzept präsentieren sollen’. Die Regierungspräsidien würden ‚gebeten, auf Anfrage Schulen dahingehend zu beraten, dass von Seiten des Landes eine Teilnahme an der Veranstaltung nicht befürwortet wird’.“ Bei dem Kongress auf Einladung der Bundesregierung sollen Lehrer, Erzieher und Soziologen im September ihre Erfahrungen mit Ganztagsschulen austauschen.

„Bei derart ideologischer Verblendung der Kultusministerin ist es nicht verwunderlich, wenn uns andere Bundesländer langsam aber sicher in den Pisa-Studien überholen. Die Leidtragenden sind die Schülerinnen und Schüler“, so Vogt. „Wer mit solch festgezurrten Scheuklappen Bildungspolitik betreibt, der darf keine Regierungsverantwortung tragen. Das gilt im Land, und das gilt auch für den Bund.“

Andreas Reißig, Pressesprecher

 

Aus dem Landesverband

07.04.2026 09:14
Zusammen Zukunft schreiben..
Die SPD erarbeitet ein neues Grundsatzprogramm. Mach mit und gestalte mit uns die Zukunft.

26.02.2026 07:43
Ihr FAIRdient Tarif.
Steuergeld soll faire Arbeit stärken. Dafür sorgt die SPD: Mit dem Bundestariftreuegesetz erhalten nur Unternehmen, die ihre Angestellten nach Tarifvertrag bezahlen, öffentliche Aufträge. Das ist gerecht.

Soziale Medien könnten Räume für politischen Diskurs und soziale Teilhabe sein. Doch die Realität sieht anders aus: Algorithmen gefährden Kinder und spalten unsere Gesellschaft. So ändern wir das!

13.02.2026 13:37
Wir investieren.
Die SPD hat Zukunftsinvestitionen von 500 Milliarden Euro durchgesetzt - das größte Investitionspaket seit Jahrzehnten. Jetzt investieren wir gezielt in eine gerechtere Gesellschaft: in Infrastruktur, Bildung, bezahlbaren Wohnraum und soziale Sicherheit.

13.02.2026 13:23
Fordere den FAIRgleich!.
Gleichstellung darf kein Versprechen bleiben. Beim Gehalt, zu Hause und in der Politik sorgen wir für echten FAIRgleich.

Suchen